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Wenn Sie sich selbst oder Ihr Kind bei uns zur Taufe anmelden möchten, brauchen wir von Ihnen bzw. Ihrem Kind zusätzlich zum Formular der Taufanmeldung eine Abstammungs- oder Geburtsurkunde.
Wenn Sie nicht in Biebertal oder Heuchelheim wohnen, beantragen Sie bitte beim evangelischen Pfarramt in Ihrem Wohnort eine „Dimissoriale“ für die Taufe in unserer Gemeinde, die Sie mit der Taufanmeldung im Pfarrbüro abgeben.
Nach der Taufe wird die dann auch in ihrer Wohnsitz-Kirchengemeinde im Kirchenbuch eingetragen.
Wenn Sie möchten, können Sie dem Taufgottesdienst einen besonders festlichen Rahmen geben, indem Sie selbst den Altar oder den Taufstein mit Blumen schmücken oder einen Gärtner damit beauftragen. Sie können sich dazu auch mit den anderen Tauffamilien absprechen. Setzen Sie sich dann bitte mit dem Gemeindebüro (Telefon 06409-6339 für Biebertal, 0641-9605760 für Heuchelheim) in Verbindung und vereinbaren Sie, wann die Blumen gebracht werden können.
In der Regel ist es möglich, Fot- und Videoaufnahmen von der Taufe zu machen. Es empfiehlt sich, hierfür eine Person auszuwählen oder zu beauftragen, die diese Aufgabe übernimmt. Am besten besprechen Sie die Details mit Ihrem/r Pfarrer*in.
Vor Beginn des Gottesdienstes hat es sich bewährt, dass der/die Fotograph*in die geplanten Aufnahmen mit der/dem Pfarrer*in abspricht. Aufnahmen der Gemeinde im Sonntagsgottesdienst sind dagegen meist nicht erwünscht.
Wir freuen uns, dass wir regelmäßig Taufen in unseren Gottesdiensten feiern können.
In der Regel finden die Taufgottesdienste in unseren Kirchen statt, wir taufen aber auch im Gottesdienst am Kinzenbacher Wald, beim Sommergottesdienst in der alten Basilika auf dem Schiffenberg oder beim Gemeindefest im Kirchgarten. Einmal im Jahr veranstalten wir ein Tauffest im Gail`schen Park in Rodheim.
Wir freuen uns, wenn Familien ihre Taufen wieder in unseren Gemeindegottesdiensten feiern, aber grundsätzlich ist es immer noch möglich, das auch in einem reinen Taufgottesdienst zu tun. Hierfür haben wir jeden Monat einen Samstag reserviert.
Im Gottesdienstablauf können sich Familie, Freund*innen und Pat*innen mit Lesungen, Segenswünschen für den Täufling oder Fürbitten einbringen, natürlich auch mit einem Musikstück oder Lied.
“Meine Schwester möchte, dass ich die Patin ihrer kleinen Tochter werde. Ich habe nichts gegen die Taufe oder die Kirche. Ich finde nur, man sollte erst dann getauft werden, wenn man selbst darüber entscheiden kann.”
Natürlich spricht einiges für die Taufe Erwachsener. Ein "mündiger" Täufling wird seine Entscheidung und die Taufe wohl niemals vergessen.
Aber ich möchte Sie erwärmen für die Kindertaufe. Ich denke, viele reden zu schnell von einer "Bevormundung".
Eltern entscheiden doch auch sonst vieles für ihr Kind: Sie wählen die Schulform aus, sie fördern seine sportlichen und musischen Talente, sie möchten, dass es zur Liebe und Freundschaft fähig wird. Niemand spricht da von Bevormundung. Ähnlich ist es mit der Taufe.
Wenn die Eltern Gott vertrauen und ihnen dies hilft, warum sollten sie ihre gute Erfahrung dem Kind vorenthalten?
Die spätere Entscheidung muss das Kind selbst treffen. Gelegenheit, Nein zu sagen, hat es später jederzeit. Gelegenheiten, das großartige Angebot der Taufe wahrzunehmen, werden mit zunehmendem Alter leider allzu oft verpasst.
Aber die Taufe ist mehr als ein menschlicher Entschluss: Sie ist ein Angebot Gottes.
Wenn das kleine Kind auf seinen Namen getauft wird, heißt das: Für diesen einmaligen Menschen will Gott da sein.
Wir taufen kleine Kinder, damit deutlich wird: Gottes Liebe gilt ihnen ohne Vorbedingung. Gerade in einer Gesellschaft, in der Leistung und Fähigkeiten zählen, ist das eine wichtige und seltene Erfahrung: "Es steht einer zu mir, auch wenn ich mal versage." Das kann ein Kind in kritischen Situationen ermutigen.
Zur Taufe gehört auch die Einsicht der Eltern: "Das Leben dieses Kindes liegt nicht in unserer Hand."
Sicher ist die Taufe keine Garantie für gelingendes Leben.
Sie kann aber der Anfang eines Weges sein, den ein Kind mit Gott geht. "Mit Gott groß werden" - so heißt eine Kampagne evangelischer Kindertagesstätten.
Für mich steckt in diesem Motto viel von der "Wegerfahrung" eines kleinen Menschen mit Gott.
Ein Weg, der mit der Taufe seinen guten Anfang nimmt. Sie als Patin können Ihre Nichte an ihre Taufe erinnern.
Ute Schlemmer, Pastorin in Hamburg
Wir freuen uns, wenn Sie auch für die Lieder in diesem Gottesdienst Ihre Wünsche äußern.
Im Evangelischen Gesangbuch (EG) finden Sie die Lieder zur Taufe unter den Nummern 200 - 212 und 574 - 577.
Im Beiheft zum Gesangbuch, dem EG+, finden Sie Lieder für die Taufe unter den Nummern 58-61.
In manchen Kirchen ist es auch möglich, Lieder vom Band abzuspielen. Bitte sprechen Sie darüber mit ihrem/r Pfarrer*in bei der Vorbereitung Ihrer Taufe.
In Bieber taufen wir an einer mobilen Taufstelle, in der Kirche Fellingshausen direkt vor dem Altar, in der Kirche Frankenbach steht ein großer Taufstein bereit.
In der Alten Martinskirche steht dazu dann eine Taufschale auf dem Altar, in der Neuen Martinskirche stehen wir am wuchtigen romanischen Taufstein und in der Kinzenbacher Kirche am filigraneren Taufstein neben dem Altar.
Über einen ebensolchen Taufstein verfügt auch die Kirche Königsberg. In der Kirche Krumbach steht dagegen ein größerer, steinerner Taufstein zur Verfügung.
Die Kirche Rodheim sowie die Kirche Vetzberg verfügen über leichte, bewegliche Ständer, die mit einer Taufschale versehen werden.
Wenn Sie Ihrem Kind ein bestimmtes Bibelwort bei der Taufe mit auf den Weg geben wollen oder für sich selbst einen Taufspruch suchen, blättern Sie doch einfach mal in Ruhe in der Bibel.
Im Buch der Psalmen im Alten Testament zum Beispiel finden sich viele eindrucksvolle Formulierungen, in denen Menschen ausgedrückt haben, wie sie Gott erleben. Im Neuen Testament können Sie vielleicht in der Bergpredigt (Matthäusevangelium, Kapitel 5 bis 7) fündig werden, in der viele der wichtigsten Aussagen von Jesus zusammen getragen sind.
Oder Sie schauen mal, ebenfalls im Neuen Testament, in den 1. Brief des Paulus an die Korinther im 13. Kapitel: Das Hohelied der Liebe.
Eine gute Hilfe dafür finden Sie auch im Internet unter www.taufspruch.de.
Bei der Taufe von Kindern ist vorgesehen, dass Patinnen oder Paten den Eltern bei der Begleitung und religiösen Erziehung der Kinder zur Seite stehen.
Das Patenamt kann übernehmen, wer der evangelischen Kirche angehört, also wer getauft und konfirmiert ist.
Patin oder Pate darf auch sein, wer Mitglied einer der Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ist, also der katholischen oder orthodoxen Kirche angehört.
Wenn Sie als Eltern nicht der Evangelischen Kirche angehören, soll mindestens einer der Pat*innen Mitglied sein.
Wenn die Pat*innen nicht hier in Biebertal oder Heuchelheim wohnen, brauchen wir von ihnen einen Patenschein, den sie bei ihrer Wohnsitz-Kirchengemeinde bekommen.
Wenn Sie sich als Eltern Pat*innen wünschen, die nicht Mitglieder einer Kirche sind, können diese kein Patenamt übernehmen. Natürlich können sie die Taufe mitfeiern und gerne auch im Gottesdienst mitwirken.
Einen Patenschein benötigen Sie, wenn Sie Mitglied einer unserer Gemeinden sind und in einer anderen Gemeinde bei einer Taufe Pat*in werden wollen.
Bitte füllen Sie das folgende Kontaktformular aus und schicken Sie es ab, um Ihren Patenschein zu beantragen.
Sie können den Patenschein dann an den kommenden Tagen in einem Gemeindebüro abholen. Auf Anfrage stellen wir Ihnen den Patenschein auch direkt zu.
Damit wir uns über alle Fragen rund um die Taufe und vor allem auch über die Gestaltung des Taufgottesdienstes persönlich unterhalten können, vereinbaren wir gerne den Termin für ein Taufgespräch mit Ihnen.
Selbstverständlich können auch die Patinnen und Paten beim Taufgespräch dabei sein.
In unseren Kirchengemeinden sind verschiedene Termine möglich:
Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten oder Fragen haben.

Silke Hüttl

Christina Lindenstruth
PDF | 115 KB
Taufspruch.de
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