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© P. Jung-Kröck
Die Friedhöfe in Biebertal und Heuchelheim stehen unter kommunaler Verwaltung.
In der Gemeindeverwaltung Heuchelheim ist der Standesbeamte Michael Landschek (Telefon 0641-600221) der Ansprechpartner für die Anmeldung von Trauerfeiern und Bestattungen.
Über die Gemeindebüros erreichen Sie den Pfarrer oder die Pfarrerin, um den Termin der Trauerfeier und der Beisetzung und auch das Trauergespräch abzusprechen.
Gelegentlich möchten Familien ganz auf eine Trauerfeier in der Friedhofskapelle verzichten. Auch dann begleiten wir Sie gerne und der*die Pfarrer*in hält eine kurze Andacht am Grab, bevor die Urne oder der Sarg beigesetzt werden.
Jede Trauerfeier steht unter einem Vers aus der Bibel. Manchmal ist das ein Vers aus dem Leben des*der Verstorbenen, manchmal sucht der*die Pfarrer*in den Vers aus.
Trauervers.de kann dabei helfen, den richtigen Vers für die Trauerfeier auszuwählen. Ebenso können so Bibelverse zum Kondolieren, für Traueranzeigen oder für Beileidskarten gefunden und ausgewählt werden.
Bei einer Feuerbestattung wird der Sarg in der Regel vor der Trauerfeier auf dem Friedhof im Krematorium eingeäschert. Dann findet auf dem Friedhof eine Trauerfeier mit der Urne und anschließender Beisetzung statt. Manchmal wird die Trauerfeier auch noch mit dem Sarg gefeiert und die Kremation erfolgt erst danach. In diesem Fall kann ungefähr eine Woche später dann die Urne auf dem Friedhof beigesetzt werden. Der*die Pfarrer*in bietet der Familie immer an, sie dabei noch einmal zu begleiten.
In der Regel ist in einem der Gottesdienste am Wochenende nach der Beisetzung noch einmal eine Fürbitte für den oder die Verstorbene. Der*die Pfarrer*in fragt beim Trauergespräch danach, wann die Familie dazu in den Gottesdienst kommen möchte.
Vor Beginn der Trauerfeier auf den Friedhöfen läuten in der Regel 10 Minuten lang die Glocken der jeweiligen Kirche im Ort. Darum kümmern sich entweder die Bestatter oder wir im Gemeindebüro.
In Biebertal und Kinzenbach ist es zusätzlich üblich, dass am Sterbetag um 17.00 Uhr geläutet wird, außerdem am Tag der Beisetzung auch morgens um 9.00 Uhr. Für das Sterbeläuten in Kinzenbach melden Sie sich bitte per E-Mail oder telefonisch bei Karin Braatz, Telefon 0641-690219.
In Biebertal wird das Sterbeläuten meist über die Bestatter angemeldet. Ansonsten geben Sie bitte im Gemeindebüro (06409 - 6339) Bescheid.
Der*die Organist*in für die musikalische Begleitung der Trauerfeier in der Friedhofskapelle wird vom Bestatter bestellt.
In Rodheim und Krumbach finden die Trauerfeiern in der Regel in den Kirchen statt, die direkt am Friedhof stehen. Daneben stehen auch Unterstände auf den Friedhöfen bereit.
Die Friedhofskapellen in Heuchelheim und Kinzenbach haben beide ca. 150 Sitzplätze. Falls eine Trauerfamilie mit deutlich mehr Trauergästen rechnet und ihnen bei schlechtem Wetter das Stehen im Freien nicht zumuten möchte, kann die Trauerfeier auch in der Neuen Martinskirche (450 Plätze) oder der Kinzenbacher Kirche stattfinden. Allerdings kann der Sarg nicht vom Friedhof in die Kirche gebracht werden.
Vor der Trauerfeier bzw. der Beisetzung kommt der*die Pfarrer*in dann zum Trauergespräch ins Haus oder man trifft sich in einem Pfarrbüro oder Gemeindehaus.
Wenn sie möchten, können die Angehörigen dafür schon wichtige Daten aus dem Leben des oder der Verstorbenen kurz notieren und Wünsche und Ideen für den Trauergottesdienst (Sprüche, Lesungen, Lieder...) zusammen tragen.
Wenn die Angehörigen die Trauergäste anschließend an die Trauerfeier bzw. die Beisetzung zum Trauerkaffee im Gemeindehaus Rodheim (Pfarrgasse 17), Gemeindehaus Heuchelheim in die Schubertstraße 3 oder ins Bonhoeffer-Haus in Kinzenbach einladen möchten, melden Sie das bitte ebenfalls im Gemeindebüro an. Mit unserem Team der Damen, die für die Trauerkaffees im Gemeindehaus zuständig sind, können Sie dann alles Weitere absprechen. Die Kosten werden den Angehörigen durch das Gemeindebüro in Rechnung gestellt.
Auch in den Gemeindehäusern in Fellingshausen, Frankenbach, Krumbach und Königsberg sind grundsätzlich Trauerkaffees möglich. Allerdings müssen sich die Angehörigen an diesen Orten selbst um die Ausrichtung des Trauerkaffees und ggfs. benötigte Mitarbeiter*innen kümmern.
Wir sammeln in unserer Gesamtkirchengemeinde normalerweise keine Kollekten im Rahmen von Trauerfeiern ein.
Manche Familien bitten die Trauergäste bewusst um Spenden für einen caritativen Zweck, der dem oder der Verstorbenen am Herzen lag: Für die Arbeit von Kirche und Diakonie vor Ort, für Brot für die Welt oder andere Einrichtungen. Gerne unterstützen wir Sie hier bei der Durchführung.

Silke Hüttl

Christina Lindenstruth
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