Anhand verschiedener Beispiele und Methoden erarbeiteten sich die Jugendlichen einen Zugang zum Thema und beschäftigten sich kritisch mit der Frage nach Ausgrenzung.
Der Hildegardishof in Mengerskirchen liegt in der Nähe der ehemaligen Euthanasieanstalt Hadamar. In der Nazizeit wurden dort Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung als lebensunwert getötet.
Wir verzichteten auf einen Besuch, aber der Umgang der Nationalsozialisten mit diesen ausgegrenzten Menschen war in mehreren Arbeitseinheiten Thema. Die Jugendlichen beschäftigten sich z.B. mit verschiedenen Täter- und Opferbiografien.
Als Gegenpol entstand in kreativen Arbeitsphasen mit künstlerischer Beschäftigung und Fotostorys eine positive Utopie wie das menschliche Zusammenleben mit Wertschätzung und Nächstenliebe funktionieren kann.
Die eigenen individuellen positiven Seiten der Jugendlichen bei sich selbst wahrzunehmen stand am Ende der gemeinsamen Zeit.